Wir reisten 15 Tage durch Costa Rica, organisiert von Napur Tours. Nachdem wir uns im Vorfeld sehr ausführlich mit Vorschlägen anderer Veranstalter auseinandergesetzt hatten, entschieden wir uns für Napur Tours, da sie für uns das attraktivste Angebot bereitstellten und bei vielen Änderungswünschen sich sehr flexibel zeigten. Wir sind sehr zufrieden mit der Planung, der Organisation durch Napur Tours.
Wir starteten in San Jose, wo wir im Hotel Presidente übernachteten, sehr geschmackvoll eingerichtet, mit gutem Restaurant auf der Dachterrasse und Blick auf San Jose. Mit einem Fahrer fuhren wir die Strecke mit etlichen Schlaglöchern bis Boca Tapada, wo wir auf die andere Seite des Flusses übersetzen mussten und von einem Boot abgeholt wurden. Ein 5minütiger Weg führte uns durch einen herrlich angelegten, aber immer noch ursprünglich wirkenden Garten zum Haupthaus des Hotels (Maquenque Eco Lodge) , wo die Rezeption und das Restaurant (herrlicher Blick auf See und Vögel, die dort angefüttert werden) sich befinden Wir übernachteten in einem Baumhaus und dann in einem kleinen Häuschen (für jede Partei einzeln), beides geschmackvoll eingerichtet. Die Anlage ist wirklich groß, größtenteils urwaldähnlich, mit einigen Seen, man kann dort viele Spaziergänge unternehmen, auch Touren wie Nachtwanderungen und frühmorgens Vogelführungen, die sich sehr lohnen und wo man einiges von der Tierwelt CRs kennenlernt.
Nach 4 Tagen ging es nach La Fortuna, das Hotel Montana de Fuego mit Blick auf den Vulkan Arenal, der sich öfters allerdings hinter einer Nebelwand, zumindest teilweise, verbirgt. Das beeindruckendste Erlebnis war der Besuch des Mistico Arenal Hanging Bridges Park, wo man durch einen veritablen Urwald (oft durchaus feucht!) über hängende Brücken läuft und von einem Führer zahlreiche Tiere gezeigt bekommt (oft mit Hilfe eines Teleskops, weil sich die Tiere weit entfernt in den Baumwipfeln befinden.
Nach 3 Tagen ging es nach Monteverde in die Berge, teilweise voller Schlaglöcher, hier, noch stärker als in anderen Orten, ist Geduld beim Fahren angesagt, man benötigt viel Zeit. Die Landschaft hat uns dort sehr gefallen, auch das Hotel Camino Verde und das daneben liegende kleine Restaurant. Wir besichtigten unter anderem auch eine Kaffee und Kakao Plantage mit einer genialen Führung, sehr lohnenswert.
Vorbei an einer sich endlos hinziehenden Kokospalmen Plantage ging es nach Quepos, wo wir im Coyaba Tropical Adult Guesthouse sehr komfortabel, stilvollst und angenehm untergebracht waren, leider ist man genötigt, zum Abendessen entweder das Auto zu benutzen oder an der Straße entlang (kein Gehsteig, viel Verkehr, auch abends!) zu laufen. Trotzdem ein Volltreffer, dieses Guesthouse, auch wegen der beiden freundlichen Hosts. Wir besichtigten den Manuel Antonio Nationalpark, trotz Neujahrsmorgen war er sehr gut besucht, viele zog es ins Pazifikwasser. Leider hatten wir aus Unwissenheit keinen Führer gebucht (notwendig zusätzlich zur Eintrittskarte!!!, nicht nur in diesem Park!!!), was das Erlebnis schmälerte,; die Führer sind auf Bitten, einmal durch das Fernrohr sehen zu dürfen, nicht eingegangen und null kooperativ.
Wir mussten dann leider zurückfahren nach San Jose, bevor wir unseren Rückflug starteten.
Es war eine wunderschöne, sehr eindrucksvolle Reise, voller Naturerlebnisse.
COSTA RICA IST WIRKLICH EINE REISE WERT.
Vielen Dank
